Aus Holz wird Spiel: Neue Spielzeugausstellung
Die Fertigung von Holzspielzeug war im 19. und 20. Jahrhundert eine wichtige Säule der Grödner Wirtschaft. Ihr hat das Museum Gherdëina nun eine neue, interaktive Ausstellung mit dem Titel „Aus Holz wird Spiel – von Gröden in die Welt“ gewidmet, die die Entwicklung des Holzspielzeugs von den 1830ern bis zur Jahrtausendwende nachzeichnet.Mit Hilfe ausgewählter Stücke aus einer Sammlung von rund 8000 originalen Mustern, die der Grödner Traditions-Spielzeughersteller Sevi dem Museum Gherdëina überlassen hat, können sich Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die Geschichte des Holzspielzeugs begeben – und zugleich auf eine Reise durch die Entwicklung von Zeitgeist, Technik und Design. Nicht zuletzt wird Jung und Alt in der neuen Ausstellung aber auch viel Platz zum Basteln, Werkeln und Spielen eingeräumt.
Programm und Angebote
- "Gemeinsam eintauchen - in die Welt des Spiels", auf Anfrage: Interaktive Führung und Werkstatt (weitere Informationen)
- "Die Abenteuer bei Sevi", 7. März 2026: Treffen mit den ehemaligen Mitarbeiter:innen von Sevi (weitere Informationen)
Mit freundlicher Unterstützung von
- Abteilung Innovation, Forschung, Universität und Museen: Amt für Museen und museale Forschung
- Stiftung Südtiroler Sparkasse
Die Potentialanalyse zur 8000 originalen Sevi-Mustern umfassenden Kollektion wurde von der Abteilung Ladinische Bildungs- und Kulturverwaltung und den Grödner Talgemeinden gefördert.







Gruppenfoto mit Vertretern der Stiftung Südtiroler Sparkasse und des Museum Gherdëina, 29.01.2026, von links: Christa Kasslatter, Diego Kostner, Georg Senoner (Präsident des Museums) und Edith Ploner (Vertretung Stiftung Südtiroler Sparkasse), Paulina Moroder (Direktorin), Theodor Rifesser.

Symbolische Eröffnung der neuen Sevi-Spielzeugausstellung mit Druchschneiden des roten Bandes, gehalten von Schulkindern in der Grödner Tracht, 4.12.2025 Von rechts nach links: Direktoren der Abteilung Innovation, Forschung, Universität und Museen Franz Schöpf und Manuel Gatto, Abteilungsdirektor der ladinischen Kultur Mathias Stuflesser mit Landesrat Daniel Alfreider, Museumsdirektorin Paulina Moroder und Präsident Georg Senoner, Bürgermeister von St. Ulrich und St. Christina Tobia Moroder und Christoph Senoner.