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Offizielle Eröffnung der neuen Skulpturen- und Gemäldeausstellung

Werke einer Welt
Grödner Figuren zwischen Selbstbild und Weltblick

 
Wann? Donnerstag, 29. Jänner 2026, 18 Uhr
Wo? zweite Etage des Museums

 
 
Im Zuge der Einrichtung der neuen Sevi-Spielzeugausstellung Aus Holz wird Spiel im großen Ausstellungssaal wurde die bisherige Dauerausstellung der Skulpturen- und Gemäldesammlung abgebaut. Eine sorgfältig ausgewählte Werkauswahl der Grödner Kunstproduktion wurde nun in einem kunsthistorisch fundierten Kontext neu präsentiert und die handwerkliche Tradition mit globaler Bildgeschichte veknüpft.
 
Die neue Ausstellung in der oberen Etage "Werke einer Welt" lädt dazu ein, die Grödner Schnitzkunst und Malerei im Dialog mit der Welt zu betrachten. Sie zeigt, wie Künstler:innen, Handwerker:innen und Händler:innen aus Gröden seit dem 17. Jahrhundert in europäische Kunst- und Handelsströme eingebunden waren – geprägt von höfischer Kultur, kolonialen Bildvorstellungen und lokalen Traditionen.
 
Zugleich formten sie eine eigene Bilderwelt, in der sich bäuerlicher Alltag in den Dolomiten, handwerkliches Können und künstlerische Imagination spiegeln. Zwischen Selbstbild und Weltblick verhandeln die Figuren Fragen von Identität, Aneignung und Repräsentation. Sichtbar wird dabei auch, wie sich im 19. Jahrhundert ein „traditionelles“ Bild Grödens herausbildete, das zum Teil bis heute nachwirkt.
 
 
Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten des Museums zugänglich.
Führungen mit der Kuratorin: Freitag 6., 13., 20. und 27.Februar 2026, jeweils um 16 Uhr.